Im Durchschnitt trinken Schweizerinnen und Schweizer pro Kopf jährlich rund 90 Liter Milch. Milch ist für eine gesunde und ausgewogene Ernährung unverzichtbar. Wer von klein auf regelmässig Milch trinkt, tut sich und seiner Gesundheit etwas Gutes. Ob von der Kuh, dem Schaf oder der Ziege, herrliche Köstlichkeiten lassen sich mit Milch zubereiten.

Milch macht nicht nur müde Männer munter

Der Begriff Milch ist gemäss Lebensmittelverordnung für Kuhmilch reserviert. Die Milch anderer Säugetierarten muss als solche bezeichnet werden, z.B. Ziegenmilch, Schafmilch. Milch ist für eine gesunde Ernährung wichtig. Sie enthält ein Nährstoffspektrum, das in seiner Vielfalt und Qualität von keinem anderen Nahrungsmittel übertroffen wird.

Verwendung: Aus Milch lassen sich feine Milch-Shakes, Saucen, Crèmes, Flans und vieles mehr herstellen. Aber Achtung, Milch gerinnt, wenn Sie säurehaltige Säfte wie Zitronen oder Beerensaft hinzugeben.

Was tun bei Milch-Unverträglichkeit?

Milch und Milchprodukte liefern wertvolle Nährstoffe und gehören deshalb seit jeher zu unseren wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Schon immer gab und gibt es jedoch Menschen, welche auf den in Milch und einigen Milchprodukten enthaltenen Milchzucker mit Beschwerden reagieren: man spricht von einer  Milchzucker-Unverträglichkeit bzw. von der Laktoseintoleranz.

Wer an einer Milchzuckerunverträglichkeit leidet, muss aber nicht vollständig auf Milch und Milchprodukte verzichten. Denn viele Milchprodukte enthalten kaum oder nur wenig Milchzucker. Käse ist ein besonders gut verträglicher Kalziumspender: Völlig frei von Milchzucker sind Extrahart- und Hartkäse, im Weichkäse finden sich allenfalls noch ganz geringe Spuren. Ebenso eignen sich Jogurt und Sauermilch; sie enthalten zwar noch Milchzucker, ihre Milchsäurebakterien erleichtern aber die Verdaulichkeit von Milchzucker.

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